Über mich Bello Vita Hundetraining


Hallo, ich bin Bernhard...
 

... ich bin 33 Jahre alt und wohne mit meiner Familie – meiner Frau Melanie, unserer "Großen" 2-jährigen Tochter Lia, unserer "Kleinen" 12-Wochen alten Tochter Zoe und unserem 5 1/2 Jahre alten Hund Elvis – in Neckartenzlingen.

 

Was man oft liest, gilt auch für mich: Schon als kleiner Junge war ich total hundebegeistert und man konnte mich nur schwer bremsen, wann immer ich einen Hund gesehen hatte.


Leider waren damals meine Überredungskünste vermutlich noch nicht ausgereift genug, denn ich habe es nie geschafft meine Mutter zu überzeugen, dass ein Hund doch ein tolles Haustier wäre – ihr „Putz-Faible“ war einfach zu stark und die „Angst“ vor Hundehaaren im Haus zu groß…

 

So musste ich mich mit damit zufriedengeben, jahrelang mit unzähligen Nachbar-Hunden Gassi zu gehen – ganz ohne die Möglichkeit auch mal einfach so eine Fellnase zum Kuscheln und Spielen zu haben.

 

Erst kurz vor dem Abi war es dann so weit: Mit meiner damaligen Freundin entschieden wir uns für unseren ersten Hund – eine 12-Wochen alte Bulldogge namens Lolita.


Die nächsten eineinhalb Jahre konnte ich dann endlich ausleben, was so lange Zuhause nicht möglich war und so habe ich viel zum Thema Welpen- und Junghundeerziehung gelernt. Doch leider war auch das nicht von Dauer, da die Beziehung zur damaligen Freundin nach knapp zwei Jahren wieder beendet war – und mit ihr ging leider auch die damals schlimmere Trennung von Lolita einher. :(

 

 

Genau zehn Jahre später – nach Studium 1, Auslandsaufenthalten, Studium 2 und dem „Ergattern“ des ersten Jobs sowie meiner jetzigen Frau – war es dann aber erneut Zeit für meinen Lebenstraum vom eigenen Hund.


Im Oktober 2020 kam endlich unser Elvis zu uns und mit ihm die Entscheidung – in der krisengeprägten Coronazeit – mir ein zweites Standbein aufzubauen und eine fundierte Hundetrainerausbildung inklusive Anerkennung des Veterinäramts zu machen. Ich dachte mir, dass auch Elvis und wir davon nur direkt profitieren können und so war es auch.

 

Seither sind wir mit Elvis ein eingespieltes Team – auch wenn jeder seine persönlichen Eigenheiten besitzt.😊
Und seit unserer Tochter Lia (geb. 01/24), haben wir auch das Thema „Kind-Hund“ tagtäglich auf dem Plan inklusive all dem Management rundherum.

 

So, vorerst genug von mir – Ich bin vor allem dankbar, dass DU jetzt einen Teil meiner Geschichte hier auf meiner eigenen Website als zertifizierter Hundetrainer der ATN Akademie liest.


Ich bin gespannt auf DEINE Geschichte und würde mich freuen, von dir und deiner Fellnase / Fellnasen zu hören und euch mit meinen Erfahrungen und Fachwissen zu unterstützen.

 

Meine Philosophie bei
"Bello Vita"

Bei Bello Vita Hundetraining lege ich Wert auf individuelle Betreuung und maßgeschneiderte Trainingsansätze.

 

Mein Ziel ist es, eine harmonische Beziehung zwischen Mensch und Hund aufzubauen und das Lernen positiv zu gestalten.

 

Das bedeutet nicht, dass wir mit Leckerchen permanent um uns werfen, sondern "Belohnungen" verschiedener Art in unserem Training verwenden, um es für Mensch und Hund so angenehm wie möglich zu machen, gemeinsam an einem Strang zu ziehen.
 

Das Erkennen der Bedürfnisse der Hunde sowie das richtige Lesen der Körpersprache gehören dabei zu den wichtigsten Eckpfeilern eines erfolgreichen und nachhaltigen Trainings für Mensch und Hund.

 

Hundetraining ist für mich nicht das reine Beibringen von Übungen, sondern viel mehr das Schaffen von Verständnis und Transparenz zwischen Hund und Mensch sowie das Vermitteln von Maßnahmen und Ansätzen, um das gemeinsame Leben positiv zu meistern.

 

 

Klingt gut?
Schreib mir gerne!

Schreib mir gerne schnell & unkompliziert eine Whatsapp-Nachricht!

Meine Ausbildung

900

Unterrichtsstunden u.a. zu

 

- Verhaltensentwicklung

- Verhaltensstörung

- Erziehung

- Haltung

- Gesundheit

 

 

 

 

176

Präsenzstunden auf Praxis- und Theorie-Seminaren u.a. zu

 

- Hundeentwicklung

- Ausdrucksverhalten

- Übungen anleiten

- Lerntheorie

- Belohnungskonzepte

 

 

 

 

§ 11 Abs. 1 Nr. 8f

Erlaubnisurkunde gemäß o.g. Paragraph durch das
Veterinäramt Esslingen.

Das heißt "übersetzt":

Ich habe eine rechtlich offizielle Erlaubnis, für das gewerbsmäßige Ausbilden von Hunden für Dritte oder für die Anleitung des Tierhalters für die Ausbildung von Hunden.

 

 

 

 

ISO 9001-2015

Mein Ausbildungsbetrieb ATN AG - Akademie für angewandte Tierpsychologie und Tierverhaltenstraining - ist offiziell mit diesem Standard zertifiziert und meine Ausbildung ist in Deutschland zugelassen durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht.

 

 

 

 

Warum eine Ausbildung und was ist dieser §11 Abs. 1 Nr. 8f eigentlich?!

Ich möchte euch gern nahe legen bei Eurer Recherche nach einem Hundetrainer nicht nur auf Preis und Sympathie zu achten, sondern auch auf die Qualifikationen und auf das nötige Vorhandensein der Erlaubnis nach §11 Abs. 1 Nr. 8f des Tierschutzgesetzes.

 

Das Wieso/Warum könnt ihr im folgenden Kurz-Roman lesen:

 

Als ich studiert habe, hatte man sich öfter mal über den Beruf "Unternehmensberater" lustig gemacht - damals hieß es "wenn du im 3. Semester merkst, dass es nichts für dich ist, kannst du immernoch ein Schild vor dein Haus stellen und Unternehmensberatung draufschreiben".
Hintergrund dieser Aussage ist die Tatsache, dass dieser Beruf rein rechtlich kein geschützter Beruf ist und sich deshalb JEDER der es möchte, so nennen darf und sein Glück damit auf dem Arbeitsmarkt versuchen kann - ohne Ausbildung oder sonstige konkrete Zertifizierung.

 

Auch Hundetrainer ist in Deutschland nicht als staatlich geschützter Beruf rechtlich geschützt und somit darf sich JEDER Hundetrainer nennen, der davon überzeugt ist einer zu sein.

An dieser Stelle möchte ich niemanden angreifen oder unterstellen ein schlechter Hundetrainer zu sein, denn es gibt sicherlich auch Menschen ohne Ausbildung die super mit Hunden umgehen oder anderen Leuten etwas zeigen können.

 

Viele Hundebegeisterte wie ich, sind oft interessiert einen "offiziellen" Weg zu gehen, und das bringt mich zum Thema "Ausbildung": 

Leider kann man eine Hundetrainer-Ausbildung/Studium mit einem "BWL"-Studium vergleichen - diesen Studiengang "Betriebswirtschaftslehre" gibt es in Deutschland fast an jeder Uni/Hochschule und er heißt dort auch überall gleich... aber die Inhalte und Schwierigkeitsgrade unterscheiden sich sehr wohl.
Wie aber kann z.B. ein Arbeitgeber im Nachhinein dann unterscheiden, ob der Bewerber in dessen Lebenslauf "BWL-Studium" steht, einen guten oder einen schlechten Studiengang erwischt hat - in anderen Worten, ob der Bewerber wirklich gut ist?

Richtig - gar nicht oder nur über Erfahrungswerte.

 

Genauso ist es leider mit der Hundetrainer-Ausbildung:
Alle nennen sich Hundetrainer-Ausbildung oder -Studium und vermarkten sich möglichst ansprechend, um die angebotenen Ausbildungen zu verkaufen.

Aber die Inhalte, die Dauer, die Preise, die Philosophie, die Schwierigkeit - kurzum der Input und Output - unterscheiden sich teilweise massiv.

 

Das bringt mich zum sog. "11er":

Zum Glück gibt es diesen Paragraph, denn der sorgt dafür, dass - obwohl der Beruf Hundetrainer nicht rechtlich geschützt ist und sich jeder so nennen darf (egal ob mit oder ohne Ausbildung, egal ob 6 Monate oder 6 Jahre, ...) - der Beruf Hundetrainer erlaubnispflichtig ist

 

Also bedeutet das, auch wenn sich jeder Hundetrainer nennen darf, so ist die Tätigkeit an sich erlaubnispflichtig.
Wer also gewerbsmäßig Hunde für Dritte ausbilden oder die Ausbildung durch den Tierhalter anleiten möchte, benötigt seit dem 1. August 2014 eine behördliche Erlaubnis vom zuständigen Veterinäramt.

 

Für diese Erlaubnis muss der Trainer seine Sachkunde nachweisen. Dies beinhaltet in der Regel eine theoretische und praktische Prüfung, in der Wissen über Hundeverhalten, Lerntheorie, tierschutzkonformes Arbeiten und rechtliche Grundlagen geprüft wird.

 

Hier besteht also der Vorteil zum BWL-Studium: Die Erlaubnis ist an einen Sachkunde-Nachweis vor einer amtlichen Behörde geknüpft - also wird quasi auf "gut/schlecht" geprüft und zertifiziert.

 

Einige renomierte Ausbildungen zum Hundetrainer werden nach Abschluss auch direkt als Sachkundenachweis vom Veterinäramt anerkannt, etwa Ausbildungen an privaten Instituten oder langjährige, nachweisbare Erfahrung.

 

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So, das war viel Text - sorry dafür, aber jetzt könnt ihr euch vorstellen, dass ich die Entscheidung für eine bestimmte Ausbildung nicht leichtfertig getroffen habe.

Ich musste auch erst verstehen, was es mit dem "Beruf" Hundetrainer der eigentlich kein "richtiger" Beruf ist, auf sich hat und was aber dann die Erlaubnispflicht nach §11 soll...

 

Am Ende des Tages ist meine Wahl auf die sehr fundierte mehrjährige Ausbildung bei der ATN für mehrere Tausende Euro gefallen, welche nach Abschluss von meinem zuständigen Veterinäramt in Esslingen direkt als Sachkundenachweis nach §11 Abs. 1 Nr. 8f des TierSchG anerkannt wurde.

 

Wenn ihr es bis hierhin geschafft habt, bin ich stolz auf Euch!

 

Jetzt versteht ihr auch, wieso ich Euch nahe lege bei Eurer Recherche nach einem Hundetrainer vielleicht nicht nur auf Preis und Sympathie zu achten, sondern auch auf die Qualifikationen und auf das nötige Vorhandensein der Erlaubnis nach §11 Abs. 1 Nr. 8f des Tierschutzgesetzes.

 

 

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